Du nimmst das CM5 vom Carrier und lötest die 40-polige Stiftleiste ein.
Vorher erledigt: 1c Pi vorbereiten, G1 Arbeitsplatz und Sicherheit, G2 Löten lernen
CB50
CB51
ST| Kennung | Was |
|---|---|
| CB | Carrier (Waveshare Nano Base Board B) mit CM5 und Kühler, wie nach 1b |
| CB1 CB2 CB4 | Löcher 1, 2 und 4 der 40-Pin-Leiste: zum Ausrichten der Stiftleiste |
| CB42 CB43 CB44 CB45 CB47 | USB-A-Buchse, USB-C-Buchse „PWR“, Flachbandstecker MIPI1 und MIPI0, Taster „PSW“: zum Erkennen der Oberseite |
| CB50 CB51 | die zwei Sockel auf der Unterseite, in denen das CM5 steckt |
| CM | Raspberry Pi CM5, mit seinen Steckern CM1 und CM2 auf der Unterseite |
| KU | CM5-Kühler, mit dem Wärmeleitpad KU1 oben |
| ST | Stiftleiste 2 × 20, farbig (lag dem Carrier bei) |
| NT1 | USB-C-Stecker des Netzteils |
| Kennung | Was |
|---|---|
| WZ3 | Lötkolben mit feiner Spitze |
| WZ9 | ESD-Armband |
| WZ10 | weiches Tuch |
| WZ14 | Linux-PC mit SSH-Zugang zum Pi (aus 1b) |
| WZ15 | Handy oder Kamera für ein Foto |
| Kennung | Was | Menge |
|---|---|---|
| LZ | Lötzinn mit Flussmittelkern | etwa 50 cm |
| KB | Kaptonband (hitzefestes Klebeband) | ein Streifen, etwa 6 cm |
Die Zeile für den Display-Treiber hast du schon in 1c Pi vorbereiten eingetragen. Hier ist am System nichts mehr zu tun.
Fahr den Pi herunter und warte danach 20 Sekunden.
sudo poweroff
Ergebnis: Die Verbindung bricht ab. Nach den 20 Sekunden blinkt keine LED am Carrier mehr.
Schau den Carrier CB von oben und von der Seite an, ohne ihn hochzuheben. Die Oberseite trägt alle Buchsen: die USB-A-Buchse CB42, die USB-C-Buchse CB43 und die zwei flachen Flachbandstecker CB44 und CB45. Auf der Unterseite steckt das CM5 CM, darunter steht lose der Kühler KU.
Ergebnis: Auf der Oberseite liest du „CM5-NANO-B“ und daneben „Rev1.2“. Direkt unter dem Schriftzug laufen 40 leere Löcher in zwei Reihen quer über die Mitte der Platine, wie in der Skizze. Sie liegen nicht an einer Kante.
Fass das CM5 an beiden Längskanten mit Daumen und Zeigefingern und zieh es gleichmäßig gerade nach oben ab. Klemmt es, wippe ganz leicht von einer Längskante zur anderen. Nie an einer Ecke hebeln.
Ergebnis: Das CM5 liegt auf dem Tuch, seine Stecker CM1 und CM2 zeigen nach oben. Fass sie nicht an. Auf dem Carrier siehst du die zwei leeren Sockel CB50 und CB51 und dazwischen die 40 Löcher.
Nimm die Stiftleiste ST und schau sie an. Der Kunststoffblock hält 40 Stifte. Auf einer Seite ragen sie weit heraus (etwa 6 mm), auf der anderen nur kurz (etwa 3 mm). Die Stifte sind farbig: rot = 5 V, gelb = 3,3 V, schwarz = GND (Masse, der Minuspol), blau = Stifte 27 und 28.
Ergebnis: An einem Ende der Leiste stehen in einer Reihe zwei rote Stifte nebeneinander. Am selben Ende, in der anderen Reihe, steht ein gelber Stift.
Leg den Carrier mit der Oberseite nach oben so vor dich, dass du „CM5-NANO-B“ lesen kannst. Halte die Stiftleiste mit den kurzen Enden nach unten darüber: das Ende mit den roten Stiften zur Seite mit HDMI-Buchse und Taster „PSW“ CB47, die Reihe mit den roten Stiften zum Schriftzug und zu den Flachbandsteckern CB44 und CB45 hin.
Ergebnis: Die roten Stifte stehen über CB2 und CB4, der gelbe über CB1, genau wie in der Skizze oben.
Steck die kurzen Enden in die 40 Löcher und drück die Leiste herunter, bis der Kunststoffblock flach auf der Platine liegt.
Ergebnis: Alle 40 Stifte stecken in einem Loch. Auf der Unterseite schaut aus jedem Loch ein kurzes Ende heraus.
Kleb einen Streifen Kaptonband KB quer über den Kunststoffblock und drück die beiden Enden links und rechts auf die Platine.
Ergebnis: Die Leiste fällt nicht heraus, wenn du den Carrier vorsichtig umdrehst.
Dreh den Carrier um, sodass die kurzen Stiftenden nach oben zeigen. Er liegt jetzt auf den Buchsen und kippelt. Leg unter die tiefere Seite ein gefaltetes Stück Tuch, bis er ruhig liegt.
Ergebnis: Der Carrier liegt still, die 40 kurzen Enden zeigen nach oben.
Schau von der Seite: Steht die Leiste senkrecht, und liegt der Kunststoffblock überall flach auf? Wenn nicht: Erhitz die eine Lötstelle noch einmal und drück dabei mit einem Finger der anderen Hand auf den Kunststoffblock (nie auf die Stifte), bis die Leiste gerade sitzt. Kolben weg, 3 Sekunden weiter drücken.
Ergebnis: Kein Spalt zwischen Block und Platine, die Leiste steht senkrecht.
Löte den Stift in der schräg gegenüberliegenden Ecke: am anderen Ende der Leiste, in der anderen Reihe. Genauso wie in Schritt 15, danach den Sitz wie in Schritt 16 prüfen.
Ergebnis: Die Leiste steht gerade und wackelt nicht mehr.
Zieh das Kaptonband KB von der Oberseite ab.
Ergebnis: Der Kunststoffblock ist frei, die Leiste bleibt durch die zwei Lötstellen an ihrem Platz.
Löte die übrigen 38 Stifte, Reihe für Reihe, jeden wie in Schritt 15. Nach etwa 10 Stiften die Spitze abwischen und neu verzinnen. Lieber 3 Sekunden pro Stift als hetzen.
Ergebnis: 40 glänzende Kegel, einer auf jedem Lötauge.
Weiter mit: 2b Lötstellen prüfen