Übersicht · Teileliste

8 Gehäuse und Endmontage

Die beiden Gehäuseantennen prüfen, alle Teile in das gedruckte Gehäuse einbauen und das Phone im geschlossenen Gehäuse testen.

Vorher erledigt: 7 Gesamttest auf Akku, G2 Löten lernen, G3 Multimeter benutzen. Die sieben Druckteile GF, GR, GT, GK, GS, GM, GC liegen bereit.

Sicherheit:

So sieht es fertig aus

Geschlossenes Gehäuse von hinten mit Deckel, Schrauben und LüftungsschlitzenGR1GR2GR5GF8GF9
Das geschlossene Phone von hinten (Zeichnung aus den Gehäusedaten). Vorn rechts die Oberkante mit den Hörerschlitzen GF8, links das Lautsprechergitter GF9. Im Deckel GR die Schrauben GR1 und GR2, das Fenster GR5 für die Akku-LEDs und Lüftungsschlitze über Kühler und PiSugar.
Innenaufteilung des Gehäuses von hinten bei abgenommenem DeckelGF2GF3GF4GF8GF17GF18GF11GF12GF9GF10GMGCGKGT
Die Innenaufteilung, Blick von hinten bei abgenommenem Deckel. Von hinten gesehen sind links und rechts vertauscht: die Tasten GF2–GF4 liegen links, der Lautsprecher GF9 rechts. Oben der Hörer GF8 und die Fläche GF17 für die Antenne AF, rechts neben dem Modem an der Lautsprecherwand die Fläche GF18 für die Antenne AG, darunter Modem-Halter GM, Carrier-Halter GC und unten links die Akku-Kassette GK, alles auf der Trägerplatte GT.

Du brauchst

Teile und Stellen

KennungWas
der ganze Aufbaualles aus den Anleitungen 1 bis 7
GFGehäuse (3D-Druck): Schale mit Displayrahmen, in die alles eingesetzt wird
GF1Displayrahmen innen an der Vorderseite
GF2 GF3 GF4 GF5 GF6 GF7Tasterhalter mit den Tastern aus Anleitung 6; Federzungen außen
GF8 GF9 GF10Halter für den Hörer (oben), für den Lautsprecher (Seitenwand), Hülse für das Mikrofon (unten)
GF11 GF12Schraubdom oben und unten
GF13 GF14 GF15Öffnung für die USB-C-Ladebuchse und die zwei Stößel für die Taster am PiSugar, alle an der Unterkante
GF16 GF17Kerbe zum Öffnen des Deckels; Fläche für die Antenne innen an der Stirnwand oben
GF18Fläche für die zweite Antenne innen an der Seitenwand mit dem Lautsprecher, oberer Teil neben dem Modem
GR GR1 GR2 GR3 GR4 GR5 GR6Deckel: Schraublöcher oben und unten, zwei Blattfedern für den Kühler, Fenster für die Akku-LEDs, Schnapprand
GT GT1 GT2 GT3 GT4Trägerplatte: große Öffnung, Rasthaken, Rasterlöcher, Federn
GK GK1–GK10Akku-Kassette mit Akkufach, Auflageleisten, Rasthaken, Aussparungen und Rastfüßen
GS GS1Trennplatte mit Aussparung für das Akkukabel
GM GM1 GM2Modem-Halter: Rastfüße, Zapfen für das Modem
GC GC1 GC2 GC3Carrier-Halter: Pfosten mit Auflage, Ring mit Laschen, Rastfüße
GE1 GE2Gewindeeinsätze M2,5 zum Einschmelzen
GZ1 GZ2Zylinderschrauben M2,5 × 6 mm
UW UW1 UW2kurzes Micro-USB-Kabel mit 90°-Stecker: ersetzt im Gehäuse UK
AF AF1LTE-FPC-Antenne und ihr IPEX-Stecker
AG AG1zweite LTE-FPC-Antenne aus demselben 2er-Pack und ihr IPEX-Stecker
AN AN1 AD AD1Stabantenne und Adapterkabel: bleiben nach Abschnitt A draußen
MO1 MO2 MO3 MO4 MO5 SIKlinkenbuchse, Micro-USB-Buchse, SIM-Schacht, IPEX-Anschlüsse „MAIN“ und „AUX“ am Modem; SIM-Karte
DI DI1 DI2 DK1 DK2 DS1 DS2Display, seine Buchsen, Enden von Flachbandkabel und Stromkabel
SH SH1 KH1 SL SL1 KL1Hörer und Lautsprecher mit ihren JST-PH-Steckern
MI MI1 MI2 TM1 TM2 TM4 TM5 TC1 KH4Mikrofon und Klinkenkabel
YA1 YB1 YB3 YC1 JD1 JD2 JC1 JC2Steckenden der Y-Kabel und der I²C-Kabel
BU2 BD2 BG2 BPKabel der Taster aus Anleitung 6
CB2 CB3 CB4 CB5 CB6 CB9 CB36 CB38 CB39 CB40Stifte der 40-Pin-Leiste
CB41 CB42 CB43 CB44 CB46Klinkenbuchse, USB-A, USB-C „PWR“, MIPI1 und RTC-Buchse am Carrier
CM KU KU1 RTCM5, Kühler mit Wärmeleitpad, RTC-Akku
PS PS1–PS13 AK AK1 SK1PiSugar mit seinen Stellen, Akku und Akkustecker, Stecker des Stromkabels

Werkzeug

KennungWas
WZ2Multimeter mit Durchgangsprüfer
WZ3Lötkolben mit einstellbarer Temperatur, feine Spitze: für die Gewindeeinsätze
WZ7Pinzette
WZ9 WZ10ESD-Armband, weiches Tuch
WZ11kleiner Schraubendreher, passend zum Kopf von GZ1 und GZ2
WZ13wasserfester Stift
WZ16gerades Lineal, mindestens 10 cm: für die Lage von AG
WZ14Linux-PC für SSH
WZ21Schere

Verbrauchsteile

KennungWas
SBSchaumklebeband 1–2 mm: unter den Akku und als Ring vor die Mikrofonkapsel
IPIsopropanol, um die Klebeflächen für die Antennen zu reinigen
KBKaptonband, um lose Kabel festzukleben
FBFähnchen aus Kreppband, beschriftet

Abschnitt A: Gehäuseantennen auf dem Tisch prüfen

Zuerst misst du den Empfang mit der Stabantenne AN, dann tauschst du sie gegen AF, steckst die zweite Antenne AG dazu und misst noch einmal. Der Aufbau liegt dafür noch wie in Anleitung 7 auf dem Tisch.

1

Schalte ein (PS7) und melde dich per SSH an. BENUTZER und ADRESSE sind die aus 1b:

ssh BENUTZER@ADRESSE

Dann:

mmcli -L

Ergebnis: eine Zeile, die auf /Modem/N und den Modemnamen endet. N ist die Modemnummer, meist 0.

2

Lies den Zustand des Modems. Schreib statt N die Nummer aus Schritt 1:

mmcli -m N

Trag die Zeilen state und signal quality ein:

Antennestatesignal quality
AN Stabantenne
AF + AG Gehäuseantennen
AF + AG im geschlossenen Gehäuse

Ergebnis: state ist registered oder connected, dahinter eine Prozentzahl bei signal quality.

3

Fahr den Pi herunter und schalte den PiSugar aus:

sudo shutdown -h now

Wenn das Display dunkel ist: PS7 lange drücken, bis die LEDs PS13 aus sind.

Ergebnis: alles aus.

4

Heb AD1 senkrecht von MO4 ab: Fingernagel oder WZ7 unter den Rand des Steckers, nie am Kabel ziehen. Leg AD mit AN beiseite.

Ergebnis: MO4 ist frei und unbeschädigt.

5

Setz AF1 genau senkrecht auf MO4 und drück mit der Fingerkuppe, bis er hörbar einrastet. Ohne Kraft: rastet er nicht ein, nicht drücken.

Ergebnis: AF1 sitzt fest und lässt sich ohne Ziehen nicht abheben.

6

Setz AG1 genau senkrecht auf MO5, den IPEX-Anschluss „AUX“, und drück mit der Fingerkuppe, bis er hörbar einrastet. Ohne Kraft: rastet er nicht ein, nicht drücken.

Ergebnis: AG1 sitzt fest und lässt sich ohne Ziehen nicht abheben.

7

Leg AF flach hin, weg vom Kühler KU und von anderem Metall.

Ergebnis: die Antenne liegt frei, nichts aus Metall darauf oder darunter.

8

Leg AG flach hin, weg vom Kühler KU, von anderem Metall und nicht auf AF.

Ergebnis: beide Antennen liegen frei und getrennt, nichts aus Metall darauf oder darunter.

9

Schalte ein (PS7), warte zwei Minuten, melde dich per SSH an und wiederhole Schritt 1 und 2. Trag die Werte in die Zeile „AF + AG Gehäuseantennen“ ein.

Ergebnis: state ist registered oder connected.

Halt: Rastet AF1 nicht ohne Kraft ein, passt der Stecker nicht zu MO4 (IPEX, auch U.FL genannt): nicht weitermachen, die Antenne gehört nicht in dieses Modem. Dasselbe gilt für AG1 auf MO5. Bucht sich das Modem mit AF nicht ein oder liegt signal quality weit unter dem Wert der Stabantenne: nicht weitermachen. Prüf den Sitz von AF1 und ob Metall in der Nähe der Antennen liegt. Zum Einbuchen zählt AF auf MO4; AG auf MO5 ist die zweite Empfangsantenne.

Abschnitt B: Aufbau vom Tisch lösen

Für das Gehäuse wird der Aufbau in Gruppen zerlegt. Was fest verbunden bleibt, steht im Ergebnis von Schritt 20. AF1 bleibt auf MO4, AG1 auf MO5.

10

Schalte alles aus wie in Schritt 3. NT1 steckt nicht in PS8.

Ergebnis: alle LEDs PS13 aus, Display dunkel.

11

Zieh AK1 aus PS12.

Ergebnis: der Akku ist vom PiSugar getrennt.

12

Leg das ESD-Armband WZ9 an und verbinde es mit Erde.

Ergebnis: das Armband ist verbunden.

13

Zieh SK1 aus CB43.

Ergebnis: SK1 hängt lose am PiSugar.

14

Zieh UK1 aus CB42 und UK2 aus MO2. Leg UK beiseite; es wird nur auf dem Tisch gebraucht.

Ergebnis: CB42 und MO2 sind frei.

15

Öffne die Verriegelung von CB44 wie in 2c und zieh DK2 gerade heraus. DK1 bleibt in DI1.

Ergebnis: DK2 ist frei, das Flachbandkabel hängt nur noch am Display.

16

Zieh die Dupont-Buchsen von der 40-Pin-Leiste: DS2 von CB2 CB4 CB6, JD1 von CB3, JC1 von CB5, YC1 von CB9, BU2 von CB36, BD2 von CB38, BG2 von CB39.

Ergebnis: auf der Leiste steckt nichts mehr. DS1 steckt weiter in DI2.

17

Zieh die Dupont-Buchsen vom PiSugar: JD2 von PS3, JC2 von PS2, YA1 von PS6, YB1 von PS1.

Ergebnis: auf der Erweiterungsleiste PS1–PS6 steckt nichts mehr.

18

Zieh TM1 aus MO1 und TC1 aus CB41.

Ergebnis: beide Klinkenstecker sind frei.

19

Trenn das Modem-Klinkenkabel vom Rest: zieh TM2 aus KH4 und YB3 aus TM4.

Ergebnis: TM hängt nur noch am Mikrofon: MI1 steckt in TM5, MI2 sitzt mit TM4 im selben Kontakt.

20

Leg die Gruppen getrennt auf das Tuch WZ10 und prüf sie mit der Liste.

Ergebnis: sieben Gruppen:

Halt: Steckt noch etwas, das in der Liste nicht verbunden ist, oder hängt ein Kabel nur halb? Nicht weitermachen: jetzt trennen. Lötstellen (BP2 an CB52, SK2 und SK3 am PiSugar, die Tasterkabel am Halter) werden nie getrennt; zieh nie an diesen Kabeln.

Abschnitt C: Gewindeeinsätze einschmelzen

Gehäuse mit den zwei Schraubdomen
Die zwei Schraubdome GF11 und GF12 bekommen je einen Gewindeeinsatz (Zeichnung aus den Gehäusedaten, Einsätze orange).
21

Stell WZ3 auf 220 °C und lass ihn aufheizen.

Ergebnis: die Anzeige oder die Lampe am Lötkolben zeigt 220 °C.

22

Leg GF mit dem Display-Fenster nach unten auf das Tuch WZ10. Der Carrier liegt daneben, BP ist nicht gespannt.

Ergebnis: du schaust von hinten in das Gehäuse; die beiden Schraubdome GF11 (oben) und GF12 (unten) stehen als Säulen an der Seitenwand gegenüber den Tasten.

23

Setz GE1 aufrecht auf das Loch oben in GF11. Hat der Einsatz ein schmaleres Ende, zeigt es nach unten ins Loch.

Ergebnis: GE1 steht senkrecht auf dem Loch.

24

Steck die Spitze von WZ3 in die Öffnung von GE1 und drück ganz leicht und gerade nach unten. Lass den Einsatz langsam einsinken, bis seine Oberkante bündig mit der Oberkante des Doms ist.

Ergebnis: GE1 sinkt gerade ein und schließt bündig mit dem Dom ab.

25

Zieh die Spitze gerade heraus und lass den Dom eine Minute abkühlen. Nicht berühren.

Ergebnis: GE1 sitzt gerade und fest; kein Kunststoff ist in das Gewinde gequollen.

26

Mach dasselbe mit GE2 in GF12.

Ergebnis: GE2 sitzt gerade und bündig in GF12.

27

Stell WZ3 aus und leg ihn in die Ablage.

Ergebnis: der Lötkolben kühlt ab.

Halt: Beide Einsätze stehen senkrecht, schließen bündig ab und drehen sich nicht, wenn du mit dem Fingernagel daran drehst. Steht einer schief: nicht weitermachen. Heiz ihn wie in Schritt 21 wieder auf und richte ihn mit der Spitze gerade, solange der Kunststoff weich ist.

Abschnitt D: Display einlegen

Display mit dem Glas nach unten im Gehäuse
Das Display liegt mit dem Glas nach unten im Displayrahmen GF1.
28

Prüf am Display: DK1 steckt gerade in DI1, die Verriegelung ist zu. DS1 steckt in DI2.

Ergebnis: beide Kabel sitzen fest am Display.

29

Leg das Display DI mit dem Glas nach unten in den Rahmen GF1. Fass es nur am Rand an. Die Kabel DK und DS zeigen nach oben, zu dir.

Ergebnis: das Glas liegt ringsum im Rahmen, ohne dass du drücken musst.

30

Halt die Trägerplatte GT probeweise flach über das Gehäuse. Schau durch ihre große Öffnung GT1.

Ergebnis: die Buchsen DI1 und DI2 liegen unter GT1. Liegen sie am anderen Ende, dreh das Display um 180° und leg es neu ein.

Halt: Das Glas liegt ringsum flach im Rahmen und wackelt nicht, und DI1 und DI2 liegen unter GT1. Wenn nicht: nicht weitermachen. Meist liegt ein Kabel unter dem Glasrand. Passen die Buchsen in keiner der beiden Lagen unter GT1, passt diese Gehäuseversion nicht zu deinem Display.

Abschnitt E: Hörer, Lautsprecher und Mikrofon

Hörer, Lautsprecher, Mikrofon und Taster werden in das Gehäuse gesetzt
Hörer oben, Lautsprecher an der Seitenwand, Mikrofon unten in der Hülse, Taster im Halter (Zeichnung aus den Gehäusedaten, die neuen Teile orange).
31

Prüf: KH1 steckt in SH1, KL1 steckt in SL1.

Ergebnis: beide JST-PH-Stecker sitzen bis zum Anschlag.

32

Drück die Hörer-Platine SH von hinten zwischen die beiden Schienen des Halters GF8 oben an der Stirnwand. Der Lautsprecher der Platine zeigt zur Oberkante, also zu den Hörerschlitzen. Drück, bis sie hörbar einrastet.

Ergebnis: SH sitzt fest zwischen den Schienen und klappert nicht, wenn du das Gehäuse leicht schüttelst.

33

Drück die Lautsprecher-Platine SL genauso in den Halter GF9 an der Seitenwand. Der Lautsprecher zeigt zur Seitenwand mit dem Gitter.

Ergebnis: SL sitzt fest und klappert nicht.

34

Schneid mit der Schere WZ21 aus SB einen Ring: außen so groß wie die Kapsel MI (6 mm), in der Mitte ein Loch von etwa 2 mm.

Ergebnis: ein kleiner Schaumstoffring mit Loch.

35

Kleb den Ring auf die Vorderseite von MI (die Seite ohne Adern).

Ergebnis: der Ring sitzt mittig, das Loch liegt über der Mitte der Kapsel.

36

Schieb MI mit dem Ring voran in die Hülse GF10 unten, bis sie anliegt. Die Adern MI1 und MI2 zeigen ins Gehäuse.

Ergebnis: von außen siehst du durch das kleine Mikrofonloch den Schaumstoff oder die Kapsel.

37

Prüf die Taster aus Anleitung 6: TS1, TS2, TS3 sitzen in GF2, GF3, GF4, die Kabel sind mit Kapton an der Wand festgeklebt.

Ergebnis: alle drei Federzungen GF5–GF7 klicken beim Drücken.

Halt: SH, SL und MI sitzen fest; kein Kabel ist unter einer Platine eingeklemmt. Lässt sich eine Platine nur mit Kraft einrasten: nicht weitermachen. Prüf, ob sie richtig herum liegt (Lautsprecher zur Wand) und ob der JST-PH-Stecker im Weg ist.

Abschnitt F: Trägerplatte einsetzen

Trägerplatte über dem Gehäuse
Die Trägerplatte GT kommt über das Display; die Kabel des Displays gehen durch die große Öffnung GT1.
38

Fädle von unten durch GT1: das Flachbandkabel DK, das Stromkabel DS und das Klinkenkabel TM, an dem das Mikrofon hängt (Stecker TM1 voran).

Ergebnis: die drei Kabel kommen oben aus GT1; GT hängt noch über dem Gehäuse.

39

Senk GT flach ins Gehäuse. Sie muss ohne Kraft am Tasterhalter GF2–GF4 und am Lautsprecher-Halter GF9 vorbei bis auf die Auflageleisten gehen.

Ergebnis: GT liegt flach auf den Leisten über dem Display, kein Kabel liegt darunter eingeklemmt.

40

Drück GT am Rand neben jedem der vier Rasthaken GT2 nach unten, bis er einrastet.

Ergebnis: vier Klicks; die Platte sitzt fest und drückt das Display mit ihren Federn GT4 in den Rahmen.

Halt: Bleibt GT am Tasterhalter oder am Lautsprecher-Halter hängen, oder rasten die Haken nur mit Kraft ein: nicht weitermachen und nicht drücken, sonst brechen Haken oder Halter ab. Dann passt diese Gehäuseversion an dieser Stelle nicht. Ein Kabel unter der Platte: Platte wieder lösen, Kabel durch GT1 führen.

Abschnitt G: Akku-Kassette

Akku-Kassette mit Akku, Trennplatte und PiSugar
Von unten nach oben: Kassette GK, Akku AK, Trennplatte GS, PiSugar PS.
41

Schneid mit WZ21 ein Stück SB so groß wie der Boden des Akkufachs GK1 und kleb es auf den Boden.

Ergebnis: der Boden ist mit Schaumstoff bedeckt; die Schlitze im Boden dürfen dabei zugedeckt sein.

42

Leg den Akku AK flach auf den Schaumstoff. Sein Kabel mit AK1 führt zur Aussparung GK7 in der Seitenwand.

Ergebnis: der Akku liegt flach und ragt nicht über die Leisten GK2.

43

Führ AK1 durch die Aussparung GS1 der Trennplatte nach oben und leg GS auf die Leisten GK2.

Ergebnis: GS liegt flach über dem Akku, AK1 schaut neben der Platte heraus.

44

Leg den PiSugar PS mit den Bauteilen nach oben auf GS, die USB-C-Buchse PS8 zur Wand mit den Öffnungen GK9. Drück ihn am Rand nach unten, bis die vier Rasthaken GK3–GK6 über der Platine einrasten.

Ergebnis: PS liegt flach, alle vier Haken greifen über den Rand. Das Kapton auf den Pogo-Pins PS11 ist noch drauf.

45

Steck AK1 noch nicht ein. Leg den Stecker so, dass er neben PS12 liegt.

Ergebnis: AK1 liegt lose; der PiSugar hat keinen Strom.

46

Steck JD2 auf PS3, JC2 auf PS2, YA1 auf PS6 und YB1 auf PS1. PS4 und PS5 bleiben frei.

Ergebnis: vier Buchsen sitzen bis zum Anschlag; ihre Kabel führen aus der Kassette heraus.

Halt: Stoßen die Buchsen auf PS1–PS6 an die Kassettenwand oder an einen Rasthaken, so dass sie nicht ganz aufgesteckt werden können: nicht weitermachen. Die Kabel brauchen an dieser Stelle eine Aussparung in der Kassette; ohne sie passt diese Gehäuseversion nicht.
Kassette wird auf die Trägerplatte gedrückt
Die fertige Kassette rastet mit ihren Füßen GK10 in die Trägerplatte GT; USB-C zeigt zur Unterkante.
47

Setz die Kassette GK unten in die Ecke auf GT: die USB-C-Buchse PS8 zeigt zur Unterkante, zur Öffnung GF13. Drück sie gerade nach unten, bis die vier Füße GK10 in die Rasterlöcher GT3 einrasten.

Ergebnis: die Kassette sitzt fest; von außen siehst du PS8 mittig hinter GF13.

48

Schau von hinten auf die Unterkante des PiSugar: einer der beiden Stößel GF14 und GF15 sitzt genau vor dem Ein/Aus-Taster PS7. Merk dir, welcher.

Ergebnis: du weißt, über welchen Stößel du PS7 bei geschlossenem Gehäuse drückst.

Halt: PS8 liegt mittig hinter GF13, und ein Stößel liegt vor PS7. Wenn nicht: nicht weitermachen; die Kassette sitzt nicht ganz unten oder ist verdreht.

Abschnitt H: Modem

Modem-Halter mit Modem
Der Modem-Halter GM rastet oben auf die Trägerplatte; das Modem liegt mit der Modulseite nach unten auf seinen Zapfen GM2.
49

Steckt die SIM SI nicht in MO3, steck sie jetzt ein wie in 3b. Das Modem ist dabei stromlos.

Ergebnis: SI steckt in MO3.

50

Prüf mit der Fingerkuppe, dass AF1 noch fest auf MO4 sitzt.

Ergebnis: AF1 sitzt fest.

51

Prüf mit der Fingerkuppe, dass AG1 noch fest auf MO5 sitzt.

Ergebnis: AG1 sitzt fest.

52

Steck den 90°-Stecker UW2 in MO2. Dreh ihn so, dass das Kabel Richtung Carrier, also zur Unterkante, abgeht.

Ergebnis: UW2 steckt bis zum Anschlag, das Kabel liegt flach am Modem.

53

Steck TM1 in MO1.

Ergebnis: der Klinkenstecker sitzt bis zum Anschlag.

54

Drück den Modem-Halter GM oben auf GT: seine vier Rastfüße GM1 in die Rasterlöcher GT3, wie im Bild.

Ergebnis: GM rastet ein und liegt flach.

55

Leg die beiden Antennen neben GM, bevor das Modem darauf kommt: AF Richtung Stirnwand oben, AG an die Seitenwand mit dem Lautsprecher-Halter GF9 (von hinten gesehen rechts).

Ergebnis: beide Antennen liegen neben GM; keine Antenne und kein Antennenkabel liegt auf den Zapfen GM2.

56

Leg das Modem MO mit der Modulseite nach unten auf GM: die vier Löcher des Modems auf die Zapfen GM2. Drück es neben den Zapfen nach unten, bis es einrastet.

Ergebnis: MO liegt flach auf allen vier Zapfen; die Kabel an MO1, MO2, MO4 und MO5 sind nicht abgeknickt.

Halt: Sitzt AF1 noch auf MO4 und AG1 auf MO5? Das Modem darf mit SIM nie ohne Antenne laufen. Ist AF1 oder AG1 beim Einsetzen abgegangen: nicht weitermachen, Modem wieder abnehmen und den Stecker aufstecken. Bei eingesetztem Modem liegen MO4 und MO5 unten und sind nicht mehr erreichbar.

Abschnitt I: Carrier

Carrier-Halter mit Carrier und Kühler
Der Carrier-Halter GC rastet in die Mitte der Trägerplatte; der Carrier liegt mit den Anschlüssen nach unten darin, der Kühler oben auf dem CM5.
57

Drück den Carrier-Halter GC in die Mitte von GT: seine Rastfüße GC3 in die Rasterlöcher GT3, wie im Bild.

Ergebnis: GC rastet ein; die beiden Pfosten GC1 stehen senkrecht.

58

Nimm den Carrier CB in die Hand, die 40-Pin-Leiste nach oben. Steck DS2 auf CB2 CB4 CB6: rot auf CB2, schwarz auf CB6.

Ergebnis: rot auf CB2, schwarz auf CB6.

59

Steck JD1 auf CB3, JC1 auf CB5 und YC1 auf CB9.

Ergebnis: drei Buchsen sitzen fest.

60

Steck BU2 auf CB36, BD2 auf CB38 und BG2 auf CB39. CB40 bleibt frei.

Ergebnis: drei Buchsen sitzen fest, CB40 ist frei.

61

Steck DK2 gerade in CB44 und schließ die Verriegelung wie in 2c.

Ergebnis: das Flachbandkabel steckt gerade bis zum Anschlag, die Verriegelung ist zu.

62

Steck UW1 in CB42, TC1 in CB41 und SK1 in CB43. RT1 steckt weiter in CB46.

Ergebnis: alle Stecker am Carrier sitzen bis zum Anschlag.

Halt: Vergleich die Leiste mit der Gesamtübersicht (Belegung der 40-Pin-Leiste): DS2 auf CB2 CB4 CB6, JD1 auf CB3, JC1 auf CB5, YC1 auf CB9, BU2 auf CB36, BD2 auf CB38, BG2 auf CB39, CB40 frei. Sitzt eine Buchse falsch oder auf zwei Stiften: nicht weitermachen, jetzt umstecken. Nach dem Einsetzen liegt die Leiste unten und ist nicht mehr zu sehen.
63

Dreh den Carrier um, so dass das CM5 nach oben zeigt, und senk ihn in den Ring von GC, bis die Platine auf den Auflagen der Pfosten GC1 liegt. Die Kabel laufen unter der Platine zur Seite weg.

Ergebnis: der Carrier liegt flach auf beiden Auflagen; kein Kabel ist zwischen Platine und Pfosten eingeklemmt.

64

Leg den Kühler KU mit dem Wärmeleitpad KU1 nach unten auf das CM5, die Rippen nach oben, zwischen die Laschen GC2 des Rings.

Ergebnis: KU liegt flach auf dem CM5 und wird von den Laschen seitlich gehalten.

Halt: Der Carrier liegt flach, der Kühler sitzt mittig auf dem CM5. Kippelt der Carrier, drückt meist ein Stecker oder ein Kabel von unten dagegen: nicht weitermachen, Carrier herausnehmen und das Kabel anders legen.

Abschnitt J: Restliche Kabel und Antenne

65

Steck TM2 in KH4.

Ergebnis: der Stift sitzt bis zum Anschlag in der Buchse.

66

Steck YB3 in TM4, den Kontakt, in dem auch MI2 sitzt.

Ergebnis: der Stift sitzt bis zum Anschlag.

67

Reinig die Fläche GF17 innen an der Stirnwand oben mit IP: das ist die Wand über dem Hörer, zwischen dem Hörer-Halter GF8 und der Wand mit den Tasten. Lass sie trocknen.

Ergebnis: die Fläche ist sauber und trocken.

68

Zieh die Schutzfolie von der Klebeseite von AF ab und drück die Antenne flach auf GF17. Hat AF keine Klebeseite, kleb sie mit einem Stück SB fest. Das Kabel zu AF1 bleibt ohne Knick.

Ergebnis: AF klebt flach an der Stirnwand; das Kabel liegt locker und zieht nicht an AF1.

69

Reinig die Fläche GF18 mit IP: innen an der Seitenwand mit dem Lautsprecher-Halter GF9, im oberen Teil zwischen Modem und Wand. Sie reicht von der Rundung der Ecke beim Schraubdom GF11 etwa 55 mm in Richtung Unterkante, bis auf Höhe der Kante des Carriers CB. Lass sie trocknen.

Ergebnis: die Fläche ist sauber und trocken.

70

Leg das Lineal WZ16 gleich neben der Rundung der Ecke quer an diese Wand, die Null am hinteren Rand der Schale, und mach mit WZ13 eine Marke bei 6 mm. Mach genauso eine zweite Marke 50 mm weiter in Richtung Unterkante des Gehäuses und verbinde beide mit einem Strich.

Ergebnis: ein Strich 6 mm vom hinteren Rand entfernt, parallel zum Rand, von der Rundung der Ecke an.

71

Halt AG mit der Schutzfolie noch drauf an die Wand: eine lange Kante an den Strich, das eine Ende dort, wo die Rundung der Ecke beginnt. Führ das Kabel auf dem kürzesten Weg zu AG1 auf MO5.

Ergebnis: AG liegt flach an der Wand; die andere lange Kante endet vor dem Rasthaken GT2 an dieser Wand und berührt ihn nicht; das Kabel hängt locker bis AG1, ohne Zug und ohne Knick.

Halt: Reicht das Kabel von AG nur mit Zug bis MO5, oder liegt AG auf dem Rasthaken GT2: nicht weitermachen und nicht festkleben. Ein Kabel unter Zug zieht AG1 mit der Zeit von MO5. Meist läuft das Kabel einen Umweg um den Modem-Halter GM; leg es direkt. Reicht es auch direkt nicht, passt diese Lage nicht zu deinem Modem. Liegt AG auf dem Rasthaken, ist meist der Strich zu weit vom Rand entfernt: miss ihn nach.
72

Zieh die Schutzfolie von der Klebeseite von AG ab und drück die Antenne in dieser Lage flach auf GF18. Hat AG keine Klebeseite, kleb sie mit einem Stück SB fest. Das Kabel zu AG1 bleibt ohne Knick.

Ergebnis: AG klebt flach an der Seitenwand; das Kabel liegt locker und zieht nicht an AG1.

73

Leg alle losen Kabel neben die Halter. Nichts liegt auf dem Kühler KU oder höher als seine Rippen. Kleb lange Schlaufen mit KB an die Trägerplatte.

Ergebnis: über dem Kühler ist alles frei.

74

Geh die Tabelle durch. Prüf jede Verbindung, die du sehen kannst, und hak sie ab. Die Stifte der 40-Pin-Leiste hast du vor dem Einsetzen des Carriers geprüft.

Frei bleiben: PS4, PS5, CB40, CB45, MO6. Isoliert und nirgends gesteckt: TM3, TC3, TC5.

Ergebnis: jede Zeile abgehakt, die freien Stellen sind frei.

Halt: Jede Zeile abgehakt? Liegt eine Ader blank, oder würde der Deckel GR ein Kabel einklemmen? Dann nicht weitermachen: neu verlegen.

Abschnitt K: Erster Start im offenen Gehäuse

75

Stell WZ2 auf Gleichspannung (V mit geradem Strich). Schwarze Messspitze an PS10, rote an PS9.

Ergebnis: etwa 0 V. Damit ist alles stromlos.

76

Stell WZ2 auf Durchgang. Messspitzen an PS9 und PS10.

Ergebnis: kein Dauerpiepen. Ein kurzes Piepen beim Ansetzen ist ein Kondensator, der sich auflädt.

Halt vor dem ersten Einschalten: Piept es zwischen PS9 und PS10 dauerhaft, ist irgendwo 5 V mit GND verbunden. Nicht einschalten, AK1 nicht einstecken. Häufig ist es eine eingeklemmte Ader oder ein Dupont-Stecker, der auf zwei Stiften sitzt: zieh die Stecker der Tabelle einen nach dem anderen ab und miss jedes Mal neu, bis das Piepen aufhört.
77

Steck AK1 in PS12. Startet der Pi nicht von selbst, PS7 kurz drücken, dann halten, bis die LEDs PS13 1 bis 4 durchzählen.

Ergebnis: der Pi startet, das Display zeigt den Desktop.

78

Melde dich per SSH an und prüf die Versorgung:

vcgencmd get_throttled
vcgencmd pmic_read_adc EXT5V_V

Ergebnis: die letzten vier Stellen von throttled sind 0, die Spannung (Zahl vor dem V) liegt bei mindestens 4,9 V.

79

Wiederhole Schritt 2 und trag den Wert in die Zeile „AF + AG im geschlossenen Gehäuse“ ein, sobald der Deckel zu ist. Jetzt reicht: state ist registered oder connected.

Ergebnis: das Modem bucht sich mit den eingeklebten Antennen ein.

80

Fahr den Pi herunter:

sudo shutdown -h now

Wenn das Display dunkel ist: PS7 lange drücken, bis die LEDs PS13 aus sind.

Ergebnis: alles aus.

Halt: Bleibt throttled nicht bei 0, oder bucht sich das Modem nicht ein: nicht weitermachen. Prüf SK1 in CB43 und den Sitz von AF1 auf MO4.

Abschnitt L: Deckel schließen

Deckel über dem Gehäuse
Der Deckel GR schnappt rundum ein und wird mit zwei Schrauben gesichert.
81

Halt den Deckel GR mit der Innenseite nach unten über das Gehäuse: die Schraublöcher GR1 und GR2 über GE1 und GE2, die Blattfedern GR3 und GR4 über dem Kühler KU, das Fenster GR5 über den LEDs PS13.

Ergebnis: alle drei Punkte passen. Nur so herum liegen die Löcher über den Einsätzen.

82

Drück den Deckel am Rand rundum nach unten, bis der Schnapprand GR6 überall einrastet.

Ergebnis: der Deckel liegt ringsum bündig auf, ohne Spalt; nichts klemmt.

83

Dreh GZ1 mit WZ11 durch GR1 in GE1 und GZ2 durch GR2 in GE2. Nur bis die Schraube anliegt, nicht fest anziehen.

Ergebnis: beide Schrauben sitzen; der Deckel bewegt sich nicht mehr.

Halt: Geht der Deckel nicht ohne Kraft zu, steht etwas zu hoch: meist ein Kabel über dem Kühler oder ein Kühler, der nicht flach liegt. Nicht weitermachen. Zum Öffnen: beide Schrauben heraus, einen flachen Schraubendreher in die Kerbe GF16 unten am Rand stecken und den Deckel vorsichtig heraushebeln.

Abschnitt M: Gesamttest im geschlossenen Gehäuse

84

Schalte den PiSugar über den Stößel ein, den du dir in Schritt 48 gemerkt hast: kurz drücken, dann halten, bis die LEDs PS13 im Fenster GR5 1 bis 4 durchzählen.

Ergebnis: der Pi startet, das Display zeigt den Desktop.

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Mach 7 Gesamttest auf Akku Abschnitt A bis C noch einmal. Achte besonders auf die Temperatur. Trag danach den Wert aus Schritt 2 in die Zeile „AF + AG im geschlossenen Gehäuse“ ein.

Ergebnis: alle Bedingungen aus Anleitung 7 erfüllt, Temperatur unter 80 °C.

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Fahr den Pi herunter:

sudo shutdown -h now

Warte, bis das Display dunkel ist, dann drück GF5 kurz.

Ergebnis: der Pi startet wieder. Die Power-Taste funktioniert im geschlossenen Gehäuse.

Halt: Wird es im Gehäuse 80 °C heiß, sofort pkill stress-ng. Nicht weiter im Gehäuse betreiben: meist liegt der Kühler KU nicht flach auf dem CM5, die Blattfedern GR3 GR4 drücken nicht auf ihn, oder ein Kabel deckt die Lüftungsschlitze ab.

Fertig. Zurück zur Übersicht